Die Schotterpisten - Island

By Donnerstag, September 14, 2017 ,

Langsam brachen für uns die letzten Tage an. Leider war schon der 29.September! Nur noch 3 Tage bis der Flieger nach Hause geht.
Heute wollten wir die Gegend erkunden, einen groben Plan hatten wir, mehr aber auch nicht.

Trist und grau
Wir fuhren zurück auf die Ringstraße und schließlich auf die staubigste Straße die wir finden konnten. Kann man mal machen, sonderlich spannend war es wohl für niemanden. Der Weg war eine reine Schotterpiste und wirklich schnell fahren ging bei den Verhältnissen nicht. Also schauten wir gemütlich aus den Fenstern und fuhren immer weiter an der Küste gen Norden.
Irgendwann schauten wir mal auf die Karte. Es gab hier rein gar nichts. Wir befanden uns irgendwo hier! Wir fanden eine Straße über die wir hätten fahren können, ohne die gesamte Halbinsel umrunden zu müssen. Dachten wir zumindest...
Befestigte Straßen außerhalb der Ringstraße? Nein!
Plötzlich standen wir vor einer F-Straße. Das ist die Bezeichnung für die Hochlandstraßen in Island. Wir fuhren sie ein kurzes Stück bis das erste Hindernis kam. Ein flacher, ziemlich breiter Fluss schlängelte sich über die Straße.
Nach kurzer Diskussion entschieden wir uns umzudrehen und die gesamte Strecke lieber wieder zurück zu fahren. Handynetz gab es hier übrigens nicht. Es gab generell nichts in der Region. Ein paar einsame Häuser sind uns begegnet.
Fluss durch Straße
Uns fiel auf dem Rückweg an der Küste auf, dass sehr viel weißes Treibholz an den Stränden lag. Was laut Google Treibholz aus Sibirien sein sollte. Scheinbar sehr nützlich für die Wikinger damals.

Wir fuhren nach Hvammstangi zurück und weiter Richtung Norden. Hier sollten einige Seal Whatching Points sein. Blöd nur, dass es geschüttet und gestürmt hat wie sonst was. Wir packten uns dick ein und gingen auf das Meer zu. Keine Robbe, keine Vögel. Nichts außer Wind und Regen. Ein richtiges Schmuddelwedda... Bäh!
Schmuddelwedda...Bäh!
Es wollte nicht besser werden
Leicht geknickt ging es zur Unterkunft zurück. Raus aus den nassen Sachen, rein in die Jogginghose. Zumindest für die, die noch eine Jogginghose hatten. Irgendwie war der Tag nicht sehr erfolgreich.
Unser persönliches Stück Dreck 
Wir entdeckten ein paar Spiele. Yeah! Wir testeten das Spiel "Jungle Speed" und fanden es auf Anhieb richtig gut. Ist neuerdings Bestandteil von unseren Spieleabenden in Deutschland. Ein paar Kratzer und blaue Flecke später, aßen wir die Reste von unserem Chilli con Carne. Diesmal hatten wir uns sogar dafür entschieden mit Fleisch zu kochen. Schließlich war das Essen auch für zwei Abende.
Das Chilli war etwas eigenartig aber wie schon erwähnt, durchaus essbar.
Unser Reiseziel für den nächsten Tag war Helgafellsveit - eine kleine beschauliche Gartenhütte. So sieht es zumindest auf den Fotos aus.

Eure Burger Traveller

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