Singende & klingende Höhlen - Island

By Samstag, Dezember 23, 2017 ,

Der Freitag begann wie immer mit komischem Brot. Wir freuen uns schon auf das gewohnte Brot zuhause :D

Wir starteten am 30. September nach Helgafellsveit, vorbei an unserer neuen Unterkunft mit dem Ziel, Snæfellsjökull zu umrunden. Abgekürzt haben wir über Borðeyri und die 59, eine wunderbare Schotterstraße. Teilweise durften wir, aufgrund von Baustellen, nur 40km/h fahren. Zeitlich immer noch besser als erstmal weiter gen Süden zu fahren.
Viele Menschen mit großen Kameraausrüstungen
Wir pausierten in Grundarfjörður in einem kleinen Café. Aßen und tranken etwas und fuhren nur ein paar hundert Meter weiter, bevor wir schon wieder einen Stopp zum Anhalten sahen. Wir fanden einen sagenumwobenen Wasserfall, wo erstaunlicherweise sehr viele Menschen waren, Kirkjufellsfoss.

Hier hatten wir übrigens die Ringstraße schon relativ lange verlassen und fuhren seitdem auf der 59 und 54 Richtung Ólafsvík wo auch der nächste Stopp und die 574 auf uns warteten. Immer Richtung Westen.

Leider war heute alles sehr nebelverhangen. Die Sicht wäre bestimmt sehr schön gewesen. Das Meer konnte man trotz der Nähe nicht sehen und selbst als wir auf den Saxhóll kletterten, blieb uns auch hier die weite Sicht verwehrt. Das ist übrigens ein nicht mehr aktiver Vulkan. Über Stufen an der Seite gelangt man auf seine Spitze. Obwohl er nicht sonderlich hoch war, pumpten wir doch etwas, als wir endlich oben waren.

Später entdeckten wir noch einen Krater, wo man mit dem Auto reinfahren konnte. Nicht besonders spektakulär aber doch ganz interessant. Hólahólar Crater.

Viel zu spät bemerkten wir allerdings, dass es in der Nähe noch eine Höhle gibt. Mit Führungen konnte man da sogar reinklettern. Uns blieb nichts anderes übrig als sie uns von außen anzuschauen.
Ein Ziel für den nächsten Island Urlaub: Besichtigung der Vatnshellir Cave!
Vatnshellir Cave
Wir fuhren ein Stück Hochlandstraße. Die F570 einmal am Snæfellsjökull dran vorbei. Schon ein kleines Erlebnis aufgrund der Beschaffenheit der sogenannten "Straße". Allerdings fuhren wir nicht sonderlich weit. Es war doch sehr holprig. Schlaglöcher waren nichts dagegen :D
Also kamen wir nicht dichter an den Snæfellsjökull dran. Dafür aber fanden wir die Singing Cave. Mehrere kleine Höhlen und Felsvorsprünge die durch den Wind Musik machten. Ziemlich beeindruckend. Es lohnte sich ein wenig stehen zu bleiben und dem Naturschauspiel zuzuhören.
Hochlandstraße zum Snæfellsjökull
Zurück auf unserem eigentlichen Weg zur Unterkunft suchten wir noch die ein oder andere schöne Location. Es gab ein paar ausgeschilderte Seal Whatching Points! Was ein Glück für uns. Diesmal wurden wir auch belohnt. Es lagen diesmal wirklich Seehunde auf großen Steinen im Meer und einer planschte sogar im Wasser. Das Wetter war auch deutlich besser als bei dem Versuch in Hvammstangi. Ein sehr schönes Erlebnis!

Das Teleobjektiv fehlt noch in der Ausrüstung

Auf dem Weg zur Unterkunft fuhren wir wieder auf die 54 und dann die 56 Richtung Norden. Es war Zeit zum Einkaufen in Stykkishólmur.
Zuerst zum Hafen und dann zur Kirche. Die Stykkishólmskirkja. Sie hatte eine sehr komische Form. Aber immerhin hatte dir Kirche Wlan. Dafür, dass wir gefühlt kaum Zivilisation um uns hatten gab es hier erstaunlich viele Wlan Hot Spots. Natürlich haben wir die nochmal genutzt. Schließlich sollte es kein Internet in unserer süßen Gartenhütte geben. Also schnell Spotify mit Musik befüllt und den Liebsten zu Hause Bescheid gesagt. "Wir leben. Wir reden noch mit einander. Uns geht es gut."

Unsere kleine beschauliche Gartenhütte erwies sich als Highspeed Internet Höhle. Klein aber fein mit einer verdammt guten Internetanbindung, dafür, dass es überhaupt kein Internet geben sollte. Morgen bricht der letzte volle Tag hier in Island für uns an.


Bis bald,
eure Burger Traveller

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